Gesunde und ungesunde Fette

Geschrieben von Lucas B | Veröffentlicht am 19.09.2014 | 1 Kommentare
Gesunde und ungesunde Fette ©DJ-Dwayne [Returning in 2014/15], Flickr unter CC BY-ND 2.0 In der Vergangenheit wurde der Nährstoff Fett auf Grund seiner höheren Energie viel Verrufen. So hieß es oft "Fett macht Fett". Auch wenn dies mit der Zeit immer mehr wiederlegt wurde, ist diese Aussage noch in vielen Köpfen verankert. Auch wenn Fette mit 9 Kilokalorien pro Gramm mehr als doppelt so viel Kalorien liefern als ein Gramm Protein oder Kohlenhydrate, stimmt diese Aussage nicht. Allerdings gibt es trotzdem unterschiedliche Fette, welche sich auch in die Kategorien "Gesund" und "Ungesund" einordnen lassen.

Gesunde Fette

Häufig wird vermittelt, dass ungesättigte Fettsäuren die besseren seien. So sollte dieses Thema jedoch nicht angefasst werden. Diese Einordnung ist veraltet und entspricht nicht der Wahrheit. Viel mehr kommt es auf die Verarbeitung und Herkunft der Fette an. So lässt sich generell sagen, dass unverarbeitete Fette besser zu bewerten sind, als verarbeitete. Wodurch klar wird, dass es sich hier um natürliche Quellen für Fette handelt. Pflanzliche Öle, wie zum Beispiel Distel-, Sonnenblumen-, oder Rapsöl sollten dabei jedoch gemieden werden. Olivenöle hingegen sind durchaus als gut zu betrachten. Eine Liste von guten Fetten wäre recht lang, weshalb ich später lieber ein paar schlechte Fette offenlege.

Ungesunde Fette

Besonders durch die moderne Lebensmittelindustrie werden wir auch unbewusst mit vielen ungesunden Fetten versorgt. Grund dafür ist, dass diese billiger in der Herstellung sind. Bei den ungesunden Fetten handelt es sich um gehärtete und verarbeitete Fette. Somit sind alle frittierten Dinge nicht gesund. Auch Margarine sollte nicht auf deinem Speiseplan stehen. Hier sind Transfette enthalten, welche sich negativ auf deine Gesundheit auswirken. Die meisten Pflanzlichen Öle sollten ebenfalls gemieden werden, wobei Olivenöl eine Ausnahme darstellt. Besonders bei den günstigen pflanzlichen Ölen, wie Raps- und Sonnenblumenöl, handelt es sich um schlechte Quellen.

Welche Fettquellen soll ich wählen?

Nachdem klar ist, welche Quellen für Fette gut und welche eher schlecht sind, stellt sich noch die Frage, welche Fette konsumiert werden sollten. Du solltest im Grunde alle Quellen für schlechte Fette einfach meiden. So sollte für dich ein Verzicht auf Margarine, frittiertes und die meisten pflanzlichen Öle herrschen. Auch wenn viele aus alten Zeiten anderer Meinung sind, stellen auch tierische Fette eine gute Quelle für Fettsäuren dar.

Guten Quellen sind daher tierische Produkte, wie Fleisch, Fisch und Eier. Auch Nüsse können als gute Fettquelle hinzugezogen werden. Wobei diese nicht den Hauptanteil deiner Ernährung ausmachen sollten. Es gibt auch diverse Obstsorten, welche deinen Körper mit guten Fetten versorgen können. Hierbei lässt sich die Avocado als gutes Beispiel nennen. Auch Fette aus Gemüse, wie zum Beispiel Oliven, sind nicht zu verachten.

Brauche ich Fettkapseln für meine Gesundheit?

Mit der Zeit sind auch Nahrungsergänzungsmittel in Form von Fettkapseln auf dem Markt erschienen. Diese sollen besonders gute Fette für deinen Körper liefern. Speziell die Omega-3-Kapseln* sind hier häufig vertreten. Doch sind diese wirklich notwendig? Nein, Nahrungsergänzungsmittel sind niemals notwendig. Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung kommst du auch ohne solche Mittel gesund durch das Leben. So solltest du lieber Fisch als Quelle für Omega-3-Fettsäuren verwenden. Auch in der Steinzeit konnten die Menschen ihre Vitamine und Mineralstoffe durchaus aus natürlichen Nahrungsmitteln vorziehen. Besonders solche Ergänzungsmittel dienen mehr den Herstellern um den Verbrauchen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Zusammenfassung

Kommen wir zum Schluss zu einer kurzen Zusammenfassung der Erkenntnisse. Es gibt definitiv unterschiedlichem Fett, von welchen manche gesund und andere ungesund sind. Besonders verarbeitet und gehärtete Fette solltest du aus deinem Speiseplan streichen. Transfette können dich krank und auch dick machen. Bevorzugt solltest du natürliche Quellen für das Fett wählen. Hierzu zählen Fleisch, Fisch, Eier, Olivenöl sowie Obst und Nüsse. Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kannst du außerdem getrost auf Nahrungsergänzungsmittel für Fette verzichten. Allerdings solltest du in keinem Fall das Fett komplett aus deiner Ernährung streichen, da Fett extrem wichtig für unseren Körper ist.
 
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Tags: Fett, Gesundheit, Nährstoff Der Artikel wurde von geschrieben und am veröffentlicht.
Geschrieben von Lucas B
Lucas ist einer der Betreiber und Entwickler von buffcoach. Obwohl er im Bereich der IT tätig ist, nehmen Sport und Ernährung einen sehr großen Anteil seines Lebens ein. Er trainiert im Bereich des Kraftsports nach Grundlagen von Crosstraining. Sein Ziel ist es stark und fit zu sein. Eine gesunde Ernährung ist damit eng verbunden. Sein Wissen teilt er auf buffcoach.net im Magazin und Forum.
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26.05.2015 19:55
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Hey, 

du schreibst "Besonders bei den günstigen pflanzlichen Ölen, wie Raps- und Sonnenblumenöl, handelt es sich um schlechte Quellen."

hast du denn Quellen oder Belege dafür, dass das Olivenöl dem Rapsöl überlegen ist?

Ich konnte nach einer kurzen Internetrecherche eigentlich keine (seriösen) Indizien dafür finden.
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