Klarstein van Damme Barmixer im Test für Proteinshakes

Geschrieben von Lucas B | Veröffentlicht am 17.05.2016 | Keine Kommentare
Klarstein van Damme Barmixer im Test für Proteinshakes Ich persönlich liebe die Konsistenz von Milchshakes. Die fertigen Shakes sind allerdings selten gesund. Da ich selbst auch kein Proteinpulver einsetzte kommen Shakes aus dem Fitnessstudio auch nicht in Frage. Zudem ist es selbst mit Proteinpulver wesentlich günstiger die Shakes selbst herzustellen. Somit habe ich mich gefragt "Wie kann ich Proteinshakes wie im Studio selber machen?". Somit habe ich angefangen zu recherchieren und bin auf Barmixer gestoßen. Das sind die Geräte, welche auch in Fitnessstudios eingesetzt werden um Proteinshakes zu machen.

Die Preisunterschiede sind hier allerdings recht groß. Von unter 20 Euro bis weit über 500 Euro lassen sich Geräte erwerben. Nach sehr schlechten Erfahrungen mit günstigen Mixern habe ich mich entschlossen eine Mitteklasse zu wählen. Bei Geräten für den Heimgebrauch bin ich dabei auf den Damme von Klarstein* gestoßen. Ein Barmixer für 30,99 €, welcher auf Amazon verfügbar und auch gut bewertet* ist. Nun habe ich mir den Shakemaker besorgt und möchte meine Erfahrungen zu dem Produkt von Klarstein mit euch teilen.

Blick auf den van Damme Barmixer

Der van Damme verfügt über eine Leistung von 100 Watt bei einer festen Drehgeschwindigkeit von 22.000 U/min. Es gibt 2 Stufen zur Regulierung der Geschwindigkeit.

Die 100 Watt klingen für einen Mixer sehr gering. Es handelt es sich allerdings nicht um einen Mixer zum Zerkleinern, sondern ein Gerät für sämige Konsistenz. Auch teuere Ausführungen und Geräte für den Gastronomiebereich haben hier nur 75 bis 100 Watt.

Rührstaab und Kopf

Rührstaab des Barmixer van Damme Rührstaab des Barmixer van Damme Der Rührstaab ist aus Edelstahl und nicht abnehmbar. Im Einsatz hat sich das aber nicht als Problem dargestellt. Die Reinigung geht sehr gut und einfach mit Hilfe eines Tuchs. Einfach das Tuch um den Staab halten und mit der Hand drehen.
Kopf am Rührstaab vom Barmixer van Damme Kopf am Rührstaab vom Barmixer van Damme Am Ende des Staabs befindet sich ein Element aus Plastik. Auch dieses kann nicht benommen werden. Wie der Staab selbst lässt sich aber auch dieses Teil sehr gut reinigen, wie sich in meinem Test bezeigt hat.
Der Kopf des van Damme kann geneigt werden Der Kopf des van Damme kann geneigt werden Der Barmixer van Damme ist mit einem neigbaren Kopf ausgestattet. Auf diese Weise kann der Rührstaab nach vorne und hinten bewegt werden. Um den Becher unter den Mixer zu bekommen oder nach dem Rührvorgang wieder wegzunehmen ist diese Funktion sehr praktisch.

Der Mixbecher

Blick in den Becher von Klarstein Blick in den Becher von Klarstein Dem Barmixer von Klarstein ist ein Mixbecher beigelegt. Dieser ist aus Edelstahl und spülmaschinenfest. Im Test hat sich auch gezeigt, dass der Becher sehr gut nur mit Wasser gereinigt werden kann, was auf den Edelstahl zurückzuführen ist.
Becher des Klarstein van Damme Barmixer Becher des Klarstein van Damme Barmixer Der zugehörige Becher hat ein angegebenes Fassungsvolumen von 450 ml. Das ist jedoch nur bedingt korrekt. Die maximale Füllmenge liegt nur bei 300 ml. Das beruht auf dem Aufschäumen. Durch den Mixer wird das Volumen des Inhalts enorm vergrößert. Somit ist es nicht möglich das maximale Volumen auch zu füllen. Definitiv ein wichtiger Punkt, welchen du bei der Auswahl eines Barmixers beachten solltest. Auf dem Becher befindet sich eine Skala, welche in Schritten von 50 ml eingeteilt ist.

Standfuß

Unter dem Gerät sind Saugnäpfe angebracht Unter dem Gerät sind Saugnäpfe angebracht Unter dem Gerät sind Saugnäpfe angebracht, damit sich der Mixer im Betrieb nicht bewegt. Im Test haben sich diese auch bewährt und als funktionstüchtig gezeigt. Der Barmixer muss im Betrieb nicht festgehalten werden und macht seinen dienst stabil im Alleingang.

Material und Verarbeitung

Bis auf den Rührstaab wie den Mixbecher ist der van Damme aus Kunststoff. Die Verarbeitung des Geräts lässt sich auf keine Weise bemängeln. Fehler oder unschöne Stellen habe ich am Gerät nicht gefunden.

Das Design ist natürlich immer eine Frage des Geschmacks. Neben dem roten Modell, welches ich mir zugelegt habe, gibt es noch eine Ausführung in Silber*. Diese kostet jedoch mit 33,99 € genau 3 € mehr. Persönlich gefällt mir die rote Variante besser. Wobei ich auch meine die Funktion ist noch wichtiger als das Design.

Der Klarstein van Damme im Einsatz

Kommen wir konkret zur Praxis. Was kann der van Damme? Überzeugt er auch im praktischen Test?

Bedienung des Geräts

Der Becher kann in den Barmixer wie im Studio eingehängt werden Der Becher kann in den Barmixer wie im Studio eingehängt werden Wie man es aus dem Studio kennt kann der Becher in den Shaker eingehangen werden. Durch das Einhängen wird der Mixer automatisch gestartet. Der Mixbecher muss dabei nicht gehalten werden, da er komplett festgeklemmt werden kann. Das ein- sowie aushängen funktioniert flüssig und einfach.
Schalter an der Rückseite des Geräts (Keine regulierbaren Stufen) Schalter an der Rückseite des Geräts (Keine regulierbaren Stufen) Zusätzlich kann der Mixer über einen Schalter an der Rückseite ein- und ausgeschaltet werden. Hier besteht auch die Möglichkeit zwischen den beiden Stufen I und II zu wählen. Logischerweise ist I schwächer als II.

In der Anleitung wird empfohlen den Betrieb mit Stufe I zu beginnen und nach wenigen Sekunden auf Stufe II zu erhöhen.
Der Schalter am van Damme kann festgeklemmt werden Der Schalter am van Damme kann festgeklemmt werden Optional kann der Mixer auch dauerhaft eingeschaltete werden ohne den Becher einzuhängen. Dafür liegt ein kleines Plastikteil bei, welches in den Schalter geklemmt wird.
Ausschnitt aus der Anleitung mit Hinweisen zur Verwendung Ausschnitt aus der Anleitung mit Hinweisen zur Verwendung Dabei sollte jedoch die maximale Betriebsdauer von 3 Minuten am Stück berücksichtigt werden. Wie bei den meisten Mixern gibt der Hersteller Klarstein diesen Hinweis auch in der Anleitung an. Nach dem Betrieb von 3 Minuten soll das Gerät auch mindestens eine Minute Ruhe bekommen. Grund dafür ist ein sonstiges Überhitzen des Motors. Hier zeigen sich auch Qualitätsunterschiede in den Preisklassen. Günstige Geräte brennen schneller durch, wie auch ich es schon erleben musste.

Insgesamt ist die Bedienung extrem einfach, hat mich im praktischen Test nicht enttäuscht und entspricht genau meinen Vorstellungen.

Zubereitung

Wie sieht überhaupt das Ergebnis des Barmixers aus? Neben dem Gerät selbst ist doch viel interessanter wie ein Shake vom van Damme aussieht. Um das zu verdeutlichen habe ich ein paar Shakes im Video aufgenommen. Dabei kannst du auch gut die Geräuschentwicklung entnehmen. Persönlich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Natürlich kommt es auch auf die Zutaten sowie den Zustand von diesen an. Dazu habe ich weiter unten auch noch ein paar Tipps für dich. An dieser Stelle muss ich mich wohl auch für das nicht so perfekte Video entschuldigen. Fleißige Leser von buffcoach werden wissen, dass ich kein YouTuber bin.
Klicke um das Video zu laden

Hauptbestandteil meiner Shakes ist gut gekühlte fettarme Milch mit 1,5% Fett. Zusätzlich habe ich noch reife Bananen, reines Kakaopulver*, Zimt verwendet. Auch Flavedrops* habe ich bei meinen unzähligen Tests mit guten Ergebnis eingesetzt, was jedoch nicht in diesem Video zu sehen ist.

Reinigung

Das Reinigen des Klarstein van Damme ist recht einfach. Beim richtigen Einsatz wird primär der Mixstab dreckig. Dieser lässt sich zwar, wie oben schon angesprochen, nicht abnehmen, doch trotzdem gut reinigen.
Der van Damme lässt sich einfach mit einem Tuch reinigen Der van Damme lässt sich einfach mit einem Tuch reinigen Dazu nimmst du einfach ein angefeuchtetes Tuch, hälst es um den Staab und drehst diesen per Hand. Auch der Kopf des Staabs lässt sich so sehr gut säubern. Rückstände bleiben keine. Aus meiner Sicht lässt sich der Mixer sogar besser reinigen als ein Pürierstab.

Der Becher kann einfach mit Wasser ausgespült oder sogar in die Spülmaschine gepackt werden.

Qualität des Barmixer von Klarstein

Der van Damme von Klarstein gehört in meinen Augen zu der Mittelklasse für den Heimgebrauch. Dem Einsatz im Studio oder Dauerbetrieb wird das Gerät mit Sicherheit nicht standhalten. Dieser Punkt ist auch explizit in der Anleitung vermerkt.

Im Betrieb macht der van Damme einen guten Eindruck. Er ist nicht übertrieben laut, eher erstaunlich Leise. Nach langem Betrieb am Stück lässt sich ein ganz leichter Elektro-Geruch vernehmen, was ich jedoch nicht als Mangelpunkt sehe, da es bei Mixern durchaus normal ist.

Funken lassen sich im Betrieb nicht sehen, was ein Grund zur Sorge wäre. Bei anderen Geräten habe ich dieses Phänomen schon beobachten können. Die Hitzeentwicklung ist im normalen Rahmen, was bei der Qualität für sich spricht. Wie gesagt müssen wir immer den Preis im Auge behalten.

Selbst 4 Shakes á 3 Minuten mit einer Pause von einer Minute haben das Gerät nicht zerstört. Für den Heimgebraucht ist das schon eine gute Menge.

Spannend wird es natürlich im Langzeitbetrieb. Dabei meine ich jetzt keinen Dauerbetriebtest, wie es bei Gastronomiegeräten gemacht wird. Einfach nur die Verwendung über mehrere Monate. Meine Erfahrungen zu dem Punkt werde ich noch ergänzen.

Tipps für deinen Shake

Rezepte hat Klarstein seinem van Damme Barmixer nicht beigelegt. In der Anleitung findet sich lediglich der Hinweis, dass kältere Milch zu einem cremigeren Ergebnis führt. Durch etwas experimentieren habe ich noch ein paar andere Tricks herausgefunden.
Proteinshakes mit dem Barmixer van Damme von Klarstein Proteinshakes mit dem Barmixer van Damme von Klarstein Nach Recherchen bin ich immer wieder auf den Tip der kalten Milch gestoßen. Auch im Test hat sich mit extrem gekühlter Milch auch ein besseres Ergebnis gezeigt. Der Punkt kalter Zutaten scheint elementar für einen guten Shake zu sein. Ich habe die Milch dafür knapp eine Stunde ins Gefrierfach gelegt. Natürlich sollte die Milch nicht richtig gefrieren. Kurz vor dem Gefrierpunkt ist sie ideal.

Um den Shake mit etwas mehr Protein aufzuwerten kannst du Magerquark oder natürlich Proteinpulver* hinzufügen. Die Konsistenz wird weiterhin schön cremig. Durch die Zugabe kannst du sogar eine festere Konsistenz erreichen. Auch den Quark kannst du vorher mit der Milch kühler stellen. Zu viel des Guten wird jedoch nicht mehr zu der gewünschten Konsistenz eines Shakes führen.
Der Barmixer van Damme im Betrieb Der Barmixer van Damme im Betrieb Als Obst empfehle ich bei Shakes immer wieder reife Bananen, da sie mit den intensivsten Geschmack bieten und auch zur Konsistenz beitragen. Zudem haben Banane einige Vorzüge für uns Sportler. Unter anderem einen geringen Fruktose-Anteil bei mehr Glukose. Erdbeeren liefern ebenfalls eine gute Intensität an Geschmack. Birnen oder Äpfel liefern hier ein eher trauriges Ergebnis. Ideal ist auch Obst aus der Tiefkühltruhe. Hier kann ich auch Himbeeren oder auch Erdbeeren verweisen. Dies lassen, mit durch ihre Kälte, den Shake richtig cremig werden.

Wichtig ist, dass du das Obst vorher pürierst. Der Barmixer ist nicht der Lage Dinge zu zerkleinern und darf auch nicht mit festen Lebensmitteln verwendet werden. Für das Zerkleinern empfehle ich immer einen Staabmixer, da hier keine Reste bleiben. Ich selbst verwende den Bosch MSM6700*, nachdem mich einige günstigere Modelle enttäuscht hatten. Wenn du die gefrorenen Früchte mit dem Mixer pürierst erhältst du sogar eine Eis-ähnliche Konsistenz.

Interessant war auch das extreme Aufschäumen durch FlavDrops von Myprotein*. Mir persönlich sind einige Geschmacksrichtungen der Drops etwas zu künstlich, doch können sie gut einsetzt werden um Geschmack ohne Kalorien zu erhalten. Zu Bedenken ist meiner Meinung nach jedoch die Chemie, welche dem Körper zugeführt wird. Null Kalorien sind nicht immer unbedingt die beste Lösung. FlavorDrops von Supplify sind hier etwas anders. Diesen werden ohne Chemie hergestellt.

Proteinpulver* ist bei diesem Thema natürlich auch ein großes Thema. Ich selbst habe im Test kein Pulver eingesetzt. Jedoch weiß ich, dass einige Sorten von Proteinpulver stark schäumen und einen extremen Einfluss auf die Konsistenz haben. Zudem gibt das Pulver dem Shake einen köstlichen Geschmack. Ich denke die Kunst ist es eher einen cremigen Shake ohne Pulver hinzubekommen, was du mit den eben genannten Tipps schaffen solltest. Etwas ausprobieren macht hier auch Freude.

Durch Auf- und Abbewegen des Bechers beim Mixen kannst du die Konsistenz des Shakes noch fester bekommen. Diesen Trick konnte ich im Studio beobachten. Durch den beigelegten Clip des Klarstein ist auch das möglich.

Fazit: Der van Damme ist das was ich suchte

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Klarstein mit dem van Damme genau das geliefert hat was ich gesucht habe. Einen günstiges Gerät mit dem ich mir Shakes selber machen kann. Trotz günstigem Preis ist die Qualität ideal für den Einsatz im Heimgebrauch. Spannend wird es natürlich noch im Langzeitbetrieb, was ich ergänzen werde. Mit den 30,99 €* machst du also nichts falsch und kannst dir köstliche Shakes zaubern.
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Tags: Produkttest, Mixer Der Artikel wurde von geschrieben und am veröffentlicht.
Geschrieben von Lucas B
Lucas ist einer der Betreiber und Entwickler von buffcoach. Obwohl er im Bereich der IT tätig ist, nehmen Sport und Ernährung einen sehr großen Anteil seines Lebens ein. Er trainiert im Bereich des Kraftsports nach Grundlagen von Crosstraining. Sein Ziel ist es stark und fit zu sein. Eine gesunde Ernährung ist damit eng verbunden. Sein Wissen teilt er auf buffcoach.net im Magazin und Forum.
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