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Magerquark schmackhaft machen

geschrieben von Lucas B in Ernährung | 15.05.2017 | Keine Kommentare

Magerquark schmackhaft machen Magerquark - Für einige Kraftsportler nahezu ein Grundnahrungsmittel. Das auch aus gutem Grund. Magerquark ist günstig und extrem Proteinreich bei sehr wenigen Kohlenhydraten und so gut wie keinem Fettanteil. In eine Diskussion über ethisch Gründe sowie den Konsum von Milchprodukten im allgemeinen möchte ich hier nicht eingehen. In diesem Artikel geht es um das Schmackhaftmachen von Magerquark. Denn sind wir mal ehrlich. Wem schmeckt purer Magerquark?

Chemie vs Natur

Bevor wir zu den Tipps für geschmackvollen Magerquark kommen, möchte ich noch ein aus meiner Sicht wichtiges Thema zu diesem Punkt ansprechen. Das ist betrifft die Diskussion zwischen natürlichem und chemischem Geschmack.

Ich persönlich ernähre mich seid geraumer Zeit nach den Grundsätzen der #LINK:ccid:27655#Renegade Diet##. Begonnen habe ich damit Mitte 2015 und halte immer noch daran fest, weil es sich für mich sehr gut bewährt hat und mir viel über Ernährung sowie Gesundheit gelehrt hat. Doch hier soll es nicht direkt um die Renegade Diet gehen.

Ich spreche das Thema an, da in dieser Ernährungsform auf Zusatzstoffe im großen und ganzen verzichtet wird. Ich muss sagen, dass Json Ferrugia mich in seinem wirklich lesenswerten Werk zum Nachdenken angeregt und überzeugt hat.

Chemie und Zusatzstoffe gehören meiner Meinung nach nicht in unseren Körper. Natürlich werden uns ein paar davon nicht umbringen, jedoch liegt es sicher jedem gut daran weitesgehend auf Zusätze sowie Chemikalien in der Ernährung zu verzichten. Ein netter Grundgedanke ist hier immer: Die Dosis macht das Gift.

Magerquark schmackhaft machen

Doch genug gefaselt und belehrt. Kommen wir zu den Tipps, wie du dir eine köstliche Mahlzeit aus Magerquark zaubern kannst. Bevorzugt auf natürliche Weise, aber natürlich auch auf der kalorienarmen Basis.

Zutaten

Im ersten Schritt möchte ich dir hier die wichtigsten Zutaten vorstellen, mit welchen zu köstlichen Magerquark machen kannst.
Frisches Obst
Wer es gerne fruchtig mag hat es doch nicht wirklich schwer. Frisches Obst oder auch die tiefgekühlte Variante können 500 Gramm Magerquark nahezu verwandeln.

Jedoch solltest du hier etwas auf die Auswahl des Obsts achten. Nicht jede Obstsorte verleiht dem Quark einen fruchtigen oder ausreichenden Geschmack.

Meine Favoriten und Empfehlungen sind:
  • Bananen (je reifer desto intensiver)
  • Kirschen
  • Erbeeren
  • Waldbeeren

Nicht zu empfehlen sind:
  • Apfel
  • Kiwi
  • Trauben

Bei den Bananen kann ich persönlich empfehlen sie etwas liegenzulassen. Ruhig solange, bis sie braune Punkte bekommen. Mit der Zeit werden Bananen immer süßer und verleihen dem Magerquark eine köstliche Süße.
Rohes Kakapulver
Bei Schokolade denken die meisten direkt an eine ungesunde Kalorienbombe, was jedoch gar nicht sein muss. Auch Magerquark mit Schokoladengeschmack kannst du dir auf natürliche Weise und ohne Zusatzstoffe zaubern.
Rohres Kakaopulver ist eins meiner Favoriten (Hier von Monbana) Rohres Kakaopulver ist eins meiner Favoriten (Hier von Monbana)
Dazu empfehle ich rohes und ungesüßtes Kakapulver. Hierzu lege ich dir diesen Artikel ans Herz, in welchem ich diverse Sorten verglichen haben.

Wenn du nicht der große Fan von herbem Schokoladengeschmack bist kannst du dir etwas süße mit Honig oder einer Banane holen.
Zimt und Vanille
Zimt sowie Vanille gehören wohl auch zu den Klassikern. Auch hier brauchst du keine Chemie beziehungsweise künstliche Geschmackstoffe. In jedem Supermarkt kannst du Zimt sowie Vanille kaufen.
Zimt verleiht Magerquark eine sehr köstlichen Geschmack, begünstigt die Fettverbrennung und hemmt Lust auf Süßes Zimt verleiht Magerquark eine sehr köstlichen Geschmack, begünstigt die Fettverbrennung und hemmt Lust auf Süßes Wobei Vanille leider ein relativ teures Gewürz ist. Ich bevorzuge hier die Drehmühle, da es einfacher zu dosieren ist. Bei dem Discounter Penny gibt es auch eine günstigere Variante als das Produkt von Dr Oetker. Günstiger kommst du natürlich, wenn du Vanille in größere Menge über das Internet kaufst. Hier ist das Vanillepulver von Azafran* im guten Preissegment.

Zimt bietet dir zudem den Vorteil, dass er die Fettverbrennung begünstigt und auch den Appetit auf süßes mindert.
Honig
Zum Süßen empfehle ich primär Bananen, doch auch Honig kann dem Magerquark süßen Geschmack verleihen. Oft wird behauptete, dass Honig deutlich besser als Haushaltszucker sei. Das ist jedoch nur bedingt richtig. Die Auswirkungen von Honig auf deinen Blutzucker sowie Geschmack sind ähnlich. Die Nährwerte sind bei der kleinen Dosis dann eher zu vernachlässigen.
Flavor
Seit geraumer Zeit machen sich auch sogenannte Falvours auf dem Markt breit. Dabei handelt es sich um künstliche Aromen mit den verrücktesten Geschmäckern. Die bekanntesten sind hier wohl die Flavdrops von MyProtein*.
Flavdrops von MyProtein Flavdrops von MyProtein Mittlerweile bieten jedoch auch noch eine Menge andere Supplement-Hersteller solche Flavors an. So zum Beispiel auch Whele Sports* oder Nuriful*.

Die Vorteile dieser Flavors liegen meist darin, dass sie keine oder kaum Kalorien haben. Zudem gibt es bei diesen Flavors extrem exotische Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Butterkeks oder Cookies. Das auf natürliche Wiese und dann noch ohne Zusatzstoffe zu schaffen ist nahezu unmöglich.

Aus meiner Sicht bieten diese Drops jedoch auch Nachteile, welche der Preis sowie die Chemie wären, über welche ich mich ja schon oben ausgelassen habe. Ein weiterer Nachteil ist häufig der Geschmack. Einige der Produkte liefern einen sehr künstlichen Geschmack. Das war zum Beispiel bei den FlavDrops von MyProtein in der Geschmacksrichtung Strawberry/Erdbeere der Fall. Hinzu kommt noch der Preis, welcher in meinen Augen nicht sonderlich günstig ist.

Allgemein würde ich zu solchen künstlichen Favors nur greifen, wenn du sehr spezielle Geschmacksrichtungen möchtest. Für Erdbeere, Banane, Vanille oder Schokolade würde ich in jedem Fall auf natürliche Ressourcen zurückgreifen. Hier ist der Geschmack oft besser, die Kosten niedriger und dein Körper dir dankbarer.
Milch & Wasser
Für eine etwas cremigere Konsistenz kann ich die das Zugeben von Wasser oder auch Milch geben. Milch hat hier den Vorteil, dass es noch etwas süßer wird. Zudem macht Milch die Sache auch noch cremiger.

Zubereitung

Soweit soll es das auch zu den Zutaten gewesen sein. Zu guter letzt möchte ich dir noch ein paar Tipps für die Zubereitung von geschmackvollen Magerquark mit auf den Weg geben. Wie du sehen wirst ist das Zubereiten von schmackhaftem Magerquark gar nicht kompliziert.

Dabei habe ich zwei primäre Tipps:
  • Zerkleinern
  • Kaltstellen / Tiefkühlfach

Durch das Zerkleinern der Zutaten wird der Geschmack meist noch intensiver und besser. Dabei empfehle ich immer einen Staabmixer, statt einem Standmixer. Grund dafür ist, dass im Standmixer häufig Zutaten unzerkleinert bleiben. Beim Staabmixer kannst du den Mixtstaab frei bewegen und somit die komplette Masse bearbeiten. Ich schwöre hier auf meinen Stabmixer von Bosch*. Zuvor hatte ich auch einen günstigen, welcher jedoch irgendwann in Funken aufgegangen ist. Lieber einmal etwas mehr investieren.

Das Kaltstellen gibt dem Magerquark eine sehr köstliche und cremige Konsistenz. Besonders im Sommer erfrischend und lecker. Dazu reicht es sogar den Magerquark nur eine halbe Stunde in das Tiefkühlfach zu stellen. Wenn du mit Bananen arbeitetest kannst du die Bananen auch vorher einfrieren und anschließend in diesem Zustand pürieren. Dabei bekommst du eine Eis-ähnliche Konsistenz. Natürlich dürfen die Bananen nicht komplett gefroren sein, ansonsten musst du sie erst wieder ein wenig auftauen lassen.

Abschließende Worte

Ich hoffe der Artikel konnte dir ein paar Anregungen für deine nächste Magerquark-Mahlzeit geben. An dieser Stelle kann ich dir noch den Artikel mit der Gegenüberstellung von Magerquark und Skyr empfehlen, in welchem ich auf die vermeintlichen Vorteile von Skyr eingehe und zeige, dass er Magerquark keineswegs in den Schatten stellt.
Tags: Magerquark Der Artikel wurde von geschrieben und am veröffentlicht.
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Geschrieben von Lucas B
Lucas ist einer der Betreiber und Entwickler von buffcoach. Obwohl er im Bereich der IT tätig ist, nehmen Sport und Ernährung einen sehr großen Anteil seines Lebens ein. Er trainiert im Bereich des Kraftsports nach Grundlagen von Crosstraining. Sein Ziel ist es stark und fit zu sein. Eine gesunde Ernährung ist damit eng verbunden. Sein Wissen teilt er auf buffcoach.net im Magazin und Forum.
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