Erfahrungs- und Testbericht - Gymboss Intervall Timer

Geschrieben von Lucas B | Veröffentlicht am 26.06.2013 | Keine Kommentare
Erfahrungs- und Testbericht - Gymboss Intervall Timer Nach kurzer Zeit wird jedem klar: Ohne Stoppuhr ist Crosstraining nur bedingt möglich. Es geht um schnelle Zeiten und Intervalle. Auch ich hatte das Problem recht schnell. Das Stoppen von RFT (Rounds For Time) oder Pyramiden WODs stellt sich noch als einfach raus. Eine gewöhnliche Stoppuhr, eine Eieruhr oder auch ein Handy bieten hier prima Möglichkeiten. Mit dem Handy lassen sich auch Zeiten pro Runde oder sogar pro Übung stoppen.
As Many Rounds As Possible, kurz AMRAP, lässt sich auch noch mit einer Eieruhr oder einem Handy realisieren. Einfach einen Countdown einstellen und runterlaufen lassen. Problematisch wird es bei WODs, welche in Intervallen, wie zum Beispiel Tabata, ausgeübt werden. Es wird eine gewisse Zeit eine Übung ausgeführt, worauf eine Pause eingelegt wird, meist mit einer anderen Zeitspanne. Das typische Tabata Muster besteht aus 8 Runden â 20 Sekunden aktiv gefolgt von 10 Sekunden Ruhephase. Hierbei kam ich mit meinen Mitteln an die Grenzen. Weder die Eieruhr, geschweige denn eine Stoppuhr konnte dies vorgeben. Es gibt zwar diverse Apps für Smartphones, welche einen Intervall-Timer abbilden, doch wer möchte schon sein gutes Smartphone mit zum Training nehmen. Schnell fällt es hin und dann ist es um das Handy geschehen. Zudem sind die meisten Smartphones recht groß und zu unhandlich für das Training. Eine weitere, allerdings recht komplizierte Methode ist das Erstellen einer MP3. Doch diese kann je nach Vorgabe recht groß werden und somit auch zu groß für ein altes Handy, welches nicht zu schade für das Training ist. Abgesehen davon muss auch für jede Intervalleinheit eine neue MP3 erzeugt werden, was mit viel Mühe verbunden ist.

Eine ideale Lösung für das Intervall-Training ist der Gymboss Intervall Timer. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches genau für diesen Zweck gemacht ist. Der Timer bietet die Funktion einer normalen Stoppuhr, eines Countdowns und, das wichtigste, eine Intervall Funktion. Ist der Gymboss Timer denn wirklich so gut geeignet und sein Geld wert? Ich durfte den Intervall Timer für die Firma Gymboss testen. Ich habe den Timer bei meinen Trainingseinheiten bezüglich Intervall Training und Crosstraining getestet. Die Ergebnisse meiner Tests und meine Meinung zu dem Grät werde ich in diesem Artikel beschreiben.

Die Größe und das Gewicht

Beim Auspacken des Timers war ich sofort von der Größe des Geräts überrascht und begeistert. Mit ca. 6cm x 4,5cm bei einer Dicke von 1,5cm ist der Timer sehr kompakt und lässt sich super beim Training mitführen. Auf dem Bild unten ist der Gymboss Intervall Timer im Verhältnis zur Handgröße zu sehen. Durch die geringe Größe kann der Timer auch einfach in der Hosentasche mitgeführt werden. Zusätzlich ist jedoch ein Klipp beigelegt, mit welchem der Gymboss Timer an der Kleidung oder einem Armband befestigt werden kann. Von Gymboss selbst gibt es auch ein solches Armband, welches jedoch zusätzlich erworben werden muss.
Vom Gewicht her stellt der Timer auch kein Ballast beim Training dar. Mit Klipp wiegt er gerade mal 45 Gramm. Er wird beim Mitführen also kaum bemerkt. In Hinsicht auf die Größe und das Gewicht erfüllt der Gymboss Timer sein Versprechen in jedem Fall.
Die Bedienung
Zunächst habe ich natürlich die interessanteste Funktion, die Intervalle getestet. Da am Gerät nur vier Funktionstasten und ein Resetknopf vorhanden sind, lässt sich die Bedingung recht zügig verstehen und ist auch nicht besonders schwer zu merken. Durch das gleichzeitige Drücken der beiden Pfeilknöpfe lässt sich der Modus des Timers einstellen.

Intervall / Countdown
Für ein Countdown oder Intervall Training wird der Standardmodus benötigt. Hier erscheinen 5 Angaben. Es kann der Signalton, zwei Intervalle, die Alarmdauer und eine Rundenzahl angegeben werden. Um die jeweiligen Vorgaben einzustellen, muss die mittlere Taste "SET" gedrückt werden. Beim Drücken der Taste wird zwischen den Optionen gewechselt. Mit den Pfeilknöpfen können die Zahlen dann angepasst werden.
Bei den Intervallen wird nicht zwischen Ruheintervall und Trainingsintervall unterschieden. Es handelt sich nur um zwei Intervall Zeiten, welche individuell von 0 Sekunden bis 99 Minuten und 59 Sekunden einstellbar sind. Wenn eine Pfeiltaste länger gedrückt wird, werden die Zeiten in größeren Schritten angepasst, was das Einstellen etwas beschleunigt. Da keine der Zeiten als offizielle Ruhezeit gilt, empfiehlt es sich die erste Zeit als Ruhezeit einzustellen. Zunächst gibt es dann eine kurze Vorbereitungszeit um zum Beispiel den Timer zu verstauen und das Training endet nach der letzten Trainingseinheit. Wir das Intervall andersrum eingestellt, so läuft am Ende noch die Ruhezeit, was irritierend sein kann.
Die Runden sind wohl mit ein wichtiger Faktor für das Intervall Training. Es können bis zu 99 Runden eingestellt werden, was wohl für jeden ausreichen sollte. Wer mehr als 99 Runden macht sollte sicher eher Gedanken um das Trainingskonzept, als um den Timer machen.
Bei der Alarmdauer kann zwischen 1, 2, 5 und 9 Sekunden gewählt werden. Diese Option sagt aus, wie lange der Timer beim Ende eines Intervalls den Signalton wiedergeben soll. Logischerweise kann die Signaldauer nicht länger als das Intervall selbst sein, was vom Timer auch abgefangen wird.
Die letzte Einstellung ist der Signalton, auf welchen ich jedoch später im Einzelnen eingehen werde.
Beim Drücken auf Start, der Taste an der Seite des Geräts, beginnt der Timer seine Arbeit. Ein versehentliches Stoppen des Timers kann nicht passieren, da er erst pausiert, wenn die Start-Taste erneut eine längere Zeit gedrückt wird. Eine besonders schöne Funktion, da es verdammt ärgerlich ist, wenn der Timer mitten im Training seine Arbeit beendet. Wem ist es nicht schon passiert, dass die Uhr versehentlich gestoppt wurde und somit die komplette Zeit verloren war.

Für den Countdown sind die Einstellungen ähnlich. Näher betrachtet ist der Countdown auch nichts anderes, als ein Intervall, welches nur eine Runde dauert. Es besteht die Möglichkeit die zweite Intervallzeit auf null zu stellen und nur eine Runde zu wählen. Auf diesem Weg ist der Countdown fertig eingestellt. Weiterhin besteht die Möglichkeit die erste Intervallzeit als Vorbereitungszeit zu nutzen und den wirklichen Countdown in der zweiten Intervallzeit zu setzen.

Wenn die zweite Intervallzeit auf Null gestellt wird können jedoch trotzdem auch mehr Runden gewählt werden. Diese Einstellung bietet sich an, wenn die beiden Intervalle gleich lang sind.

Werden die Runden auf null gestellt, wir das Intervall bis zu 99 mal abgespielt und zählt die Runden hoch. Die Intervallzeit bleibt jedoch immer gleich, womit keine Death By WODs möglich sind. Falls du jedoch eine Trainingseinheit im Intervall so oft ausführen möchtest, wie du kannst, hilft dir der Timer die Runden zu zählen. In meinen Augen eine schöne Zusatzfunktion.

Stoppuhr
Nach den komplexen Möglichkeiten der Einstellungen für das Intervall Training war ich schon vollkommen begeistert. Im nächsten Schritt habe ich mich der Stoppuhr gewidmet. Ausgewählt wird diese über das gleichzeitige Drücken der beiden Pfeiltasten. Wenn "STOPP" im Display steht, hast du die richtige Funktion gewählt.
Auf dem Display erscheinen 3 Angaben. Der Signalton, die Zeit in Sekunden und Minuten. Die dritte Angabe zeigt die Millisekunden an. In diesem Modus gibt es nur eine Einstellung, welche geändert werden kann, welche der Signalton ist. Dieser ist in meinen Augen bei einer Stoppuhr jedoch relativ irrelevant.
Nach dem Drücken des Knopfs an der Seite startet die Uhr. Bei erneutem Drücken wird die Zeit angehalten. Hierbei muss, im Gegensatz zum Intervall Modus nur einmal kurz gedrückt werden. Ein langes Drücken wäre auch problematisch, da so die Zeit verfälscht werden würde. Die Taste muss jedoch recht feste gedrückt werden, was ein versehentliches Stoppen verhindert.
Was mich an dem Stoppuhr Modus stört ist, dass es keine Rundenzeiten gibt. Es kann nur einmal gestartet und auch nur einmal gestoppt werden. Für normales Laufen mag das vollkommen in Ordnung sein, doch beim Crosstraining stoppe ich auch gerne mal die Zeiten der einzelnen Runden um die Entwicklung zu sehen. Für welche, denen die Rundenzeiten egal sind wird diese Funktion so, wie sie gegeben ist, ausreichen.

Uhr
Der Gymboss Timer bietet auch noch die Funktion einer normalen Uhr. Hierfür wird der Modus über die Pfeiltasten auf "CLOC" geändert. Über "SET" kann diese eingestellt werden. Leider ist das Format nur in Englisch verfügbar. Heißt es muss mit am und pm gearbeitet werden. Für mich persönlich, als Deutscher, nicht so besonders schön.

Signalton

Der Gymboss Timer verfügt über 2 verschiedene Signaltöne und einen Vibrationsalarm. Die Vibration kann mit den beiden Tönen kombiniert werden, womit 5 verschiedene Signale möglich sind. Besonders den Vibrationsalarm finde ich vorteilhaft. Wird das Gerät am Körper in lauter Umgebung getragen, sinkt durch das Vibrationssignal die Gefahr, dass ein Signal überhört wird.
Eine gute Funktion ist das andere Signal zum Schluss. Ist eine Trainingseinheit, also Intervall, komplett abgeschlossen, so ertönt ein anderes Signal. Dies ist sehr schön, wenn man vor Anstrengung nicht mehr klar denken und zählen kann. Jeder der Crosstraining oder Intervall Training betreibt wird an dieser Stelle wissen, was ich meine.
Die Lautstärke der Signaltöne kann leider nicht geändert werden. Ich persönlich finde die Töne von der Lautstärke jedoch in Ordnung. Beim Training habe ich sie nicht überhört.
Dadurch, dass es zwei unterschiedliche Töne gibt, besteht auch die Möglichkeit, dass zwei Personen mit unterschiedlichen Intervallen zusammen trainieren. Hierbei bietet auch die Vibration wieder einen Vorteil, da so weniger Verwechslungsgefahr besteht.
Hier kannst du dir die Beiden Signaltöne anhören: Gymboss Signalton BL - Gymboss Signalton BH 

Der Clip

Der Lieferumfang beinhaltet einen Clip, welcher von guter Qualität zeugt. Er schließt fest, womit das Gerät während des Trainings gut befestigt ist. Durch eine Art Widerhaken am Clip, wird das losrutschen verhindert. Auch bei schnellen oder ruckartigen bewegungen, welche beim Crosstraining und Intervall Training nicht selten sind, bleibt das Gerät in seiner Position. Eine prima Methode zum Mitführen ist das Befestigen am Hosenbund.

Die Anleitung

Da es sich beim Gymboss Timer um ein englisches Produkt handelt, war ich recht überrascht, dass es 
eine deutsche Anleitung gibt. Die Anleitung ist genau nach meinem Geschmack. Alles ist kurz, knackig und einfach erklärt. Ein weiterer Pluspunkt für das Gerät.
Hier kannst du dir die Anleitung herunterladen: Gymboss Intervall Timer Anleitung PDF

Der Test beim Training

Im Folgenden werde ich meine Erfahrungen mit dem Gymboss Intervall Timer bei speziellen WODs berichten. Bei den WODs handelt es sich jeweils um verschiedene Vorgaben um die Funktionalität gut austesten zu können. Bei den Tests habe ich mich auf die Flexibilität der Einstellung, das Signal, die Haltung (Position) und ein wenig die Qualität (robust?) konzentriert. Die Funktion der Signallänge habe ich nicht in den Mittelpunkt gestellt. Auch die normale Stoppuhrfunktion habe ich außen vor gelassen. Ich gehe auch davon aus, dass die meisten sich für die Intervall Funktion interessieren.

Test mit WOD 03e

Die Vorgabe:
8 Runden:
  • max. Wiederholungen Box Jump 65cm für 20 Sekunden
  • Rest für 15 Sekunden
  • max. Wiederholungen Squat für 20 Sekunden
  • Rest für 15 Sekunden

Die Einstellung:
  • Modus: Intervall
  • Intervallzeit 1: 15 Sekunden
  • Intervallzeit 2: 20 Sekunden
  • Runden: 8
  • Signal mit Ton ohne Vibration
  • Position: Boden

Meine Erfahrung:
Während des Workouts habe ich den Timer neben mich auf den Boden gelegt. Die Squats habe ich direkt vor der Plyobox gemacht. Durch die Vorbereitungszeit (Intervallzeit 1 â 15 Sekunden) konnte ich den Timer dort in Ruhe platzieren und auf das Startsignal warten. Ich habe kein einziges Mal Probleme gehabt das Signal zu hören. Dieses Workout konnte problemlos mit Hilfe des Gymboss Intervall Timers absolviert werden.

Test mit WOD 81b

Die Vorgabe:
Maximale Runden in 12 Minuten:
Die Einstellung:
  • Modus: Intervall
  • Intervallzeit 1: 10 Sekunden
  • Intervallzeit 2: 12 Minuten
  • Runden: 1
  • Signal mit Vibration und Ton
  • Position: Hosentasche

Meine Erfahrung:
Den Intervall Timer habe ich während des Workouts in der Hosentasche getragen um das Vibrationssignal zu testen. Hilfreich waren hierbei die 10 Sekunden Vorbereitungszeit um den Timer in der Tasche zu verstauen. Damit mir das Gerät nicht aus der Tasche fällt habe ich es mit dem Klipp innen an der Tasche festgeklemmt. Da der Timer so klein und leicht ist, hat er bei den Box Jumps und auch bei den Burpees keine Probleme bereitet. Beim Ablauf der 12 Minuten war ich im 120m Lauf. Das Signal konnte ich zu dem Zeitpunkt gut hören und die Vibration gut zu spüren. Wir haben das WOD mit zwei Personen ausgeübt. Die zweite Person war zu dem Zeitpunkt ca. 100m entfernt und hat das Signal nicht mitbekommen. Dafür ist es dann doch zu leise. Hierfür müsste jeder seinen eigenen Timer haben. Das nachschauen der Zeit während des WODs war auch möglich, da sich der kleine Timer schnell aus der Hosentasche holen lässt. Eventuell währe ein Armband hilfreich gewesen um die Zeit schneller und ohne kurze Pause nachsehen zu können. Obwohl der Timer durch die weitere Hose bei den Burpees öfters auf den Boden gestoßen ist, lassen sich keine Kitschen am Gerät aufweisen. Bei diesem WOD habe ich die Signaldauer hochgestellt, was ich denke Geschmackssache ist. Bei einem Countdown mag ein längeres Signal eventuell interessanter sein. Jedoch unterscheidet sich das Schlusssignal so oder so von den anderen Intervall Signalen.
Auch dieses AMRAP WOD konnte, bis auf die Reichweite des Signals, erfolgreich mit dem Gymboss Intervall Timer durchgeführt werden.

Test mit WOD nz2

Die Vorgabe:
Maximale Wiederholungen:
Die Einstellung:
  • Modus: Intervall
  • Intervallzeit 1: 10 Sekunden
  • Intervallzeit 2: 20 Sekunden
  • Runden: 8
  • Signal mit Ton ohne Vibration
  • Position: Tisch

Meine Erfahrung:
Bei diesem Workout gab es ein kleines Hindernis für den Timer. Das Einstellen der Tabata Intervalle mit 10 Sekunden Pause und 20 Sekunden Aktion für 8 Runden war kein Problem. Jedoch ist es nicht möglich eine Pause von 4 Minuten nach den Intervallen einzustellen. Hierfür musste ich mir eine zweite Uhr zur Hand nehmen. Ich habe hierfür eine Eieruhr genommen und diese auf 4 Minuten gestellt. Sobald eine Tabataeinheit zuende war, habe ich die Eieruhr aktiviert. Im großen und ganzen hat dies gut geklappt. Da der Timer vor mir auf dem Tisch lag, war das Signal hervorragend zu hören. Ein komplettes "Tabata This" Workout ist nur mit dem Gymboss Intervall Timer jedoch nicht möglich. Für eine einzelne Tabataeinheit ist er jedoch bestens geeignet.

Test mit WOD 1z7

Die Vorgabe:
15 Runden:
Die Einstellung:
  • Modus: Intervall
  • Intervallzeit 1: 30 Sekunden
  • Intervallzeit 2: 20 Sekunden
  • Runden: 15
  • Signal mit Ton ohne Vibration
  • Position: Hosenbund

Meine Erfahrung:
Das Einstellen der Intervalle war bei diesem WOD kein Problem. Der Timer befand sich während diesen WODs die ganze Zeit mit dem klipp am Hosenbund. Trotz der schnellen Bewegungen hat der Klipp den Timer fest gehalten. Durch die kompakte Größe und das leichte Gewicht stellte der Timer auch kein Hindernis dar. Das Signal war auch ständig gut zu hören, wie zu spüren. Hier hätte ich mir jedoch ein Armband gewünscht, um während des Laufs oder der Pause schnell auf die Zeit zu schauen. Es ist sehr hart zu sprinten und nicht zu wissen wie lange noch. Leider hatte ich kein Band zur Verfügung.
Für diese Art des Intervall Trainings ist der Gymboss Intervall Timer bestens geeignet.

Test mit WOD 110

Die Vorgabe:

Durchführung auf Zeit:
Die Einstellung:
  • Modus: Stoppuhr
  • Signal mit Ton und Vibration
  • Position: Hosenbund

Meine Erfahrung:
Den Timer in den Modus "Stoppuhr" zu stellen ging leicht. Durch den festen und haltbaren Klipp ließ sich der Gymboss schnell am Hosenbund befestigen. Da die Taste zum Starten in dieser Position oben ist, kann der Timer schnell gestartet werden und das Workout ohne erneutes befestigen des Timers gestartet werden. Durch den Signalton und die Vibration wird deutlich, ob der Timer gestartet ist. Während des kompletten Laufens hat der Timer mich nicht gestört. Für Zwischenzeiten wäre hier ebenfalls ein Armband schön gewesen. Das Stoppen der Zeit nach Beenden der 5km stellen kein Problem dar. Durch das Signal wurde deutlich, dass der Timer gestoppt wurde. Dann habe ich jedoch den Timer zur Seite gelegt. Als ich später meine Zeit eintragen wollte, hatte sich das Gerät ausgeschaltet und meine Zeit vergessen, was mich etwas geärgert hat. Ansonsten ist die Stoppuhr Funktion des Gymboss Timers jedoch auch verwendbar.

Zusammenfassung & Fazit:

Positiv:
  • Kompakt & sehr leicht
  • Gute Qualität, Robust
  • Sehr flexibel Einstellbar
  • Vibrationssignal
  • Zwei Signaltöne (5 Kombinationen mit Vibration)
  • Sehr leichte Bedienung
  • Gute und kurze Anleitung auf Deutsch
  • Fester Klipp
  • Absicherung der Pause Funktion während der Laufzeit
  • Schlusssignal
  • Intervall mit Rundenzähler

Negativ:
  • Keine Regulation der Lautstärke (jedoch ausreichend laut)
  • Keine Rundenzeiten bei der Stoppuhr
  • Uhr nur im englischen Format (pm/am)
  • "Tabata This" nicht mögliche (Mehrere Intervalleinheiten mit Pause)
  • 5 Minuten nach Anhalten der Stoppuhr schaltet sich das Gerät aus und vergisst die Zeit

Fazit:
Ich kann den Gymboss Intervall Timer in jedem Fall für das Intervall und Crosstraining Training weiterempfehlen. Den kleinen Nachteil, dass keine Rundenzeiten verfügbar sind sehe ich nicht als großes Problem. Dies würde zwar eine sehr schöne Erweiterung für den Intervall Timer darstellen, doch falls diese Funktion wirklich gebraucht werden sollte, kann auch zu einer anderen Stoppuhr gegriffen werden. Dass der Timer sich nach 5 Minuten von alleine abschaltet kann nach dem Stoppen im Stoppuhr Modus etwas störend sein, da so die Zeit verloren geht.
Intervalle und Countdowns lassen sich sehr flexibel einstellen. Bei den Countdowns finde ich persönlich die Möglichkeit der Vorbereitungszeit als sehr positiv. Bei einer einfachen Eieruhr ist diese Funktionalität nicht gegeben. Auch die Funktionalität der Intervalle mit Rundenzählung ist interessant.
Das Gewicht und die Größe des Geräts, sowie die Qualität sind für mich auch ein besonders großer Pluspunkt. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass der Timer so handlich und leicht ist. Er kann beim Training prima mitgeführt werden. Der Klipp ist zudem gut verarbeitet und stabil - Das Gerät ist ideal für Trainingsbedingungen geeignet. Auch einen Sturz überlebt dieses Gerät, wo wir wieder bei der Alternative Smartphone App wären. Wasserabweisend und somit wetterfest, soll das Gerät ebenfalls sein. Dies habe ich jedoch nicht geprüft. Einen Sturz ins Wasser wird dem Timer jedoch nicht gut tun, womit dieser beim Schwimmen nicht eingesetzt werden kann. Laufen im Regen sollte jedoch möglich sein.
Die Taste "Reset" musste ich während der ganzen Testphase nicht verwenden. Der Timer hat sich kein einziges Mal aufgehängt, was von guter Funktionalität zeugt. Schön finde ich auch die Funktion des abweichenden Signals am Ende der Trainingseinheit. Somit kann es nicht passieren, dass zu viele Runden absolviert werden. Eine Regulation der Lautstärke wäre eventuell eine interessante Verbesserung des Timers, für ein Training alleine reichen die Signaleinstellungen jedoch vollkommen aus. In einem normalen Studio könnte es möglicherweise Ärger geben, da das Signal etwas zu laut ist. Zu berücksichtigen ist hierbei doch auch, dass es noch das Vibrationssignal gibt. Am besten hörst du dir die Signaltöne an, auf welche ich oben verwiesen habe. 
Für den geringen Preis um 20€, abhängig vom Modell, kann ich nur jedem begeisterten der Crosstraining oder Intervall Training durchführt empfehlen, in einen Gymboss Intervall Timer zu investieren. Ich habe mir vorher mühsam MP3s erstellt, was definitiv zu viel Arbeit ist.
Hinweis: Eine sehr gute Ergänzung stellt das Armband dar, da es in den meisten Fällen das zwischenzeitliche Ablesen des Timers erleichtert.

Wo kann ich den Gymboss Intervall Timer erwerben?

Der Gymboss Intervall Timer kann online für 19,95 € erworben werden* (Stand Apr, 2019). An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei der Firma Gymboss für das Bereitstellen eines Intervall Timers, für diese Test, bedanken.
vgwort
Tags: Gymboss, Produkttest, Intervall Training, Crosstraining, Timer Der Artikel wurde von geschrieben und am veröffentlicht.
Geschrieben von Lucas B
Lucas ist einer der Betreiber und Entwickler von buffcoach. Obwohl er im Bereich der IT tätig ist, nehmen Sport und Ernährung einen sehr großen Anteil seines Lebens ein. Er trainiert im Bereich des Kraftsports nach Grundlagen von Crosstraining. Sein Ziel ist es stark und fit zu sein. Eine gesunde Ernährung ist damit eng verbunden. Sein Wissen teilt er auf buffcoach.net im Magazin und Forum.
Kommentare, Meinungen & Ergänzungen
Anmelden und kommentieren

oder als Gast kommentieren

Name:
E-Mail:
Diese Webseite nutzt Cookies. Durch die Nutzung stimmst du dem gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.OK
ImpressumDatenschutzÜber uns*Affiliate Link