Zughilfen als Band oder Zughaken?

Geschrieben von Lucas B | Veröffentlicht am 24.07.2013 | 2 Kommentare
Zughilfen spielen beim Krafttraining mit hohen Gewichten eine große Rolle. Jeder, der Kraftsport betreibt, kommt früher oder später an den Punkt, wo er das Gewicht nicht mehr mit den Händen halten kann. Nun kann entweder das Gewicht nicht mehr gesteigert, die Kraft der Nebenmuskeln mehr trainiert oder Zughilfen hinzugezogen werden. Das Gewicht nicht mehr zu steigern ist wohl keine besonders gute Alternative, da auf diesem Weg der Muskel keine neuen Reize bekommt. Die Nebenmuskeln zu trainieren ist oftmals nicht so schnell und einfach möglich, was viele dazu bringt Zughilfen zu nehmen. Bei der Auswahl von Zughilfen wird jedem schnell bewusst werden, dass es zwei Hauptunterschiede gibt. Es gibt Zughilfen als Bänder und Zughilfen mit Haken, welche auch als Zughaken bekannt sind. Doch welche sind nun besser? Ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt und den Unterschied beim Training getestet. An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Online Shop C.P.Sports, welcher mir Zughaken und Zughilfen für den Test zur Verfügung gestellt hat.

Für welche Übungen brauche ich Zughilfen?

Zughilfen können, wie der Name schon sagt, bei allen Übungen, bei welchen Gewicht gezogen wird verwendet werden. Kreuzheben (engl. Deadlift) bietet wohl die bekannteste Übung für den Einsatz von Zughilfen. Doch auch bei Klimmzügen oder beim Rudern mit der Lang- sowie Kurzhantel können Zughilfen eingesetzt werden. Häufig werden Zughilfen auch beim Schulterheben verwendet. Bezüglich Crosstraining ist diese Übung jeodoch eher unrelevant. Ich selbst benötige die Hilfe hauptsächlich beim Kreuzheben. Der Schwerpunkt meines Vergleichs wird auch auf dieser Übung liegen. Zusätzlich werde ich die Zughilfen jedoch auch beim Kurzhantelrudern und Klimmzügen testen.

Sollte ich überhaupt Zughilfen verwenden?

Diese Frage soll definitiv nicht Schwerpunkt des Vergleichs sein. Da es in diesem Artikel um einen Vergleich geht, werde ich auf die Frage, ob Zughilfen allgemein eingesetzt werden sollen, nur kurz eingehen. Es gibt diverse Argumente, welche für und welche gegen Zughilfen sprechen. Eine ausführlichere Ausarbeitung zu der Frage findest du in dem Artikel "Sollte ich Zughilfen verwenden?". Doch wie versprochen kurz zu dieser Frage.

Das Gewicht

Mit Zughilfen ist wesentlich mehr Gewicht möglich, da die Unterarme und Finger entlastet werden. Durch diese Entlastung der Nebenmuskeln kann die komplette Kraft des Hauptmuskels ausgereizt werden. Besonders beim Kreuzheben kommt irgendwann der Punkt, wo das Gewicht aus den Händen rutscht. Mich persönlich ärgert dieser Moment immer sehr. Ich weiß, dass noch Kraft da ist, muss die Übung jedoch abbrechen, da mir die Hantel langsam aus den Fingern rutscht. Bei mir wirkt sich das zusätzlich negativ auf die Konzentration aus. Die Konzentration verlagert sich in dem Moment extrem darauf die Hantel in den Händen zu behalten. Die Gedanken sollten jedoch viel mehr bei der Ausführung sein, da beim Kreuzheben eine große Gefahr für böse Verletzungen besteht.

Die Grundmuskulatur

Das Gegenargument zu dem höheren Gewicht bildet die Grundmuskulatur. Viele sind der Meinung, dass man mit dem Gewicht auch nur so weit gehen sollte, wie die komplette Muskulatur es erlaubt. Meine persönliche Meinung dazu beruht hier auf unterschiedlichen Übungen. Im Grundlegenden bin ich der Meinung, dass man so viel wie möglich ohne Hilfe machen sollte. Ich bin ein großer Fan von Ganzkörperübungen, wo die Nebenmuskeln eine große Rolle spielen. Bei Klimmzügen zum Beispiel bin ich definitiv der Meinung, dass keine Zughilfen verwendet werden sollten. Beim Kreuzheben jedoch finde ich die Anwendung von Zughilfen sinnvoll, da mit mehr, als nur dem Körpergewicht gearbeitet wird. Da hierbei auch nicht das Ziel ist die Handgelenke oder Finger zu trainieren, finde ich den Einsatz von Zughilfen beim Kreuzheben legitim. Jedoch sollten die Hilfen, meiner Meinung nach, erst eingesetzt werden, wenn die Hantel sonst nicht mehr gehalten werden kann. Solange es noch anders möglich ist, sollte die Übung auch so ausgeführt werden. Auf dem Weg wird die Nebenmuskulatur trainiert und gestärkt.

Was ist der Unterschied zwischen Zughilfen und Zughaken?

Zughilfen, auf den ersten beiden Bildern zu sehen, sind in der normalen Form reine Bänder. Zughilfen als Band besitzen an einer Seite eine Schlaufe, wo das Band selbst durchgezogen wird. Auf diesem Weg kann das Band am Arm befestigt werden. Das andere, offene Ende ohne Schlaufe, wird um die Hantelstange gewickelt. Nun wird mit der Hand um das gewickelte Band der Zughilfe gefasst.
Zughaken hingegen sind etwas komplexer. Auf dem dritten, rechten Bild, ist ein Zughaken abgebildet. Sie können mit einer Halterung am Handgelenk befestigt werden und haben unten einen Haken, welcher in der Handfläche liegt. Damit das schwere Gewicht gehalten wird, ist dieser Haken mit Stahl  gestärkt. Der Haken, welcher sich in der Handfläche befindet, liegt bei Ausführung der Übung somit direkt an der Hantelstange. Auf den ersten Blick scheint der Einsatz von Zughaken also einfacher. Sie werden einfach umgeschnallt und sind Einsatzbereit. Zughilfen als Band müssen erst noch um die Hantel gewickelt werden.
Zughilfen als Band oder Zughaken? Zughilfen als Band oder Zughaken?

Der Unterscheid beim Preis

Natürlich lässt sich auch preislich ein Unterscheid bemerken. Da die Zughilfen, Bänder, wesentlich einfacher gebaut sind, kosten sie deutlich weniger, als die Zughaken. Zughilfen lassen sich schon unter 10€ erwerben. Für Zughaken muss je nach Qualität und Aufbau mindestens das doppelte, also 20€, hingelegt werden.

Handhabung und Anwendung

Widmen wir uns vor dem richtigen Einsatz der Anwendung und Handhabung der verschiedenen Hilfen.
Das Anlegen der Zughaken ist in ein paar Sekunden erledigt. Das linke Bild zeigt die Zughaken in der Anwendung. Die Haken liegen in der Handfläche und ich könnte sofort loslegen.
Beim Anlegen der Zughilfen in Form von Bändern, auf dem rechten Bild zu sehen, hingegen muss ich zunächst überlegen. Es ist nicht sofort klar, wie sie eingesetzt werden. Zum Anlegen muss das Band erst durch die eigene Schlaufe gezogen werden. Nun kann der Arm durch die Schlaufe gesteckt werden und das Band um das Handgelenk festgezogen werden. Das offene Ende wird in der Handfläche positioniert. Gut, der erste Schritt ist getan, doch was nun? Es muss nicht einfach ein Haken mit um die Hantelstange gelegt werden. Hier muss das Band um die Hantelstange gewickelt werden, bevor die Übung durchgeführt werden kann.
In der Handhabung und Anwendung gewinnen also die Zughaken. Sie sind schneller und einfacher einzusetzen. Doch das soll nicht der ausschlaggebende Faktor sein.

Test und Erfahrung im Training

Ich habe die Zughaken und Zughilfen bei den Übungen Kreuzheben, Klimmzüge und Kurzhantelrudern getestet. Die Erfahrungen werde ich zu jeder Übung getrennt aufzählen, da dies doch recht ausschlaggebend ist. Dabei stehen die Anwendung und der Effekt der Hilfe im Vordergrund.

Kreuzheben
Für die Ausführung von Kreuzheben habe ich mir hauptsächlich die Zughilfen beziehungsweise Zughaken gewünscht. Hier habe ich das Problem, dass mir die Hantel bei viel Gewicht langsam aus der Hand rutscht, da die Fingerkraft nicht mehr ausreicht. Hier versuche ich, wie ich oben schon erwähnt habe, die Hilfen erst einzusetzen, wenn ich es nicht mehr ohne zusätzliche Hilfe gehalten bekomme.

Bei der Ausführung mit Zughilfen, also den Bändern, war es zunächst etwas komplizierter anzufangen. Wie ich mir schon beim Auspacken der Hilfen gedacht hatte, ist es nicht ganz so leicht die Bänder um die Hantelstange zu wickeln. Die erste Hand lässt sich noch leichter handhaben, da hier noch mit der zweiten Hand geholfen werden kann. Beim Anlegen der zweiten Zughilfe hingegen, ist keine Hilfe mehr mit der anderen Hand möglich. Das Band muss mit nur einer Hand befestigt werden. Absichtlich habe ich auch schon bei etwas weniger Gewicht die Zughilfen verwendet, um die Technik zu erlernen. Ich denke mit etwas Übung wird das Anlegen an die Hantelstange auch leichter werden.
Auch wenn es auf Anhieb nicht so erscheint, helfen die Zughilfen tatsächlich beim Halten. Durch das Wickeln und Umgreifen entsteht ein recht fester Halt. Vor- und Nachteil zugleich ist, dass die Zugbänder sich schnell lösen, wenn der Griff gelockert wird. Sobald die Hand geöffnet wird, löst sich die Zughilfe. Der Nachteil dabei ist, dass trotz Hilfe auch noch Kraft aufgebracht werden muss um die Zughilfe zu stützen. Doch auch das ist Vorteil, denn auf diesem Weg wird nicht die komplette Nebenmuskulatur entlastet. Es muss trotz Hilfe noch eigene Kraft aufgebracht werden. Es stellt also tatsächlich nur eine Hilfe dar. Ein weiterer Vorteil dieser Tatsache ist, dass die Verletzungsgefahr gesenkt wird. Die Übung kann jederzeit abgebrochen werden, da die Zughilfen sich beim Öffnen der Hand ebenfalls lösen. Die Hantelstange wird somit sofort freigegeben.

Die Verwendung der Zughaken hingegen ist, wie erwartet, wesentlich leichter. Die Zughaken werden einfach um die Handgelenke geschnallt, so dass sich die Haken der Zughilfen in den Handflächen befinden. Nun kann die Hantelstange wie gewohnt gefasst werden. Die Haken helfen automatisch mit das Gewicht zu halten und entlasten die Unterarme und Finger.
Hierbei wird die Nebenmuskulatur jedoch sehr stark entlastet. Es ist möglich das komplette Gewicht in den Zughaken hängen zu lassen. Auch wenn fast gar keine Kraft mehr in den Fingern ist, halten die Zughilfen. Sie können sich in keinem Fall lösen oder öffnen. Das stellt sich auch als Nachteil dar, da die Übung nicht so leicht, wie bei der Verwendung von Zughilfen, abgebrochen werden kann. Die Hantel kann während der Bewegung nicht freigegeben werden, was ein größeres Verletzungsrisiko darstellt.

Zusammenfassend zum Kreuzheben kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass die Anwendung der Zughaken wesentlich leichter ist. Es wird kaum Übung benötigt, da wohl jeder in der Lage ist sich die Zughaken um das Handgelenk zu schnallen und wie gewohnt das Gewicht zu heben. Bei den Zughilfen hingegen wird etwas Übung benötigt. Das richtige und einhändige Umwickeln der Hantelstange benötigt etwas Übung.
Bezüglich Sicherheit und Muskelaufbau Stufe ich die Zughilfen, also Bänder, als etwas besser ein. Da die Entlastung bei diesen geringer ist, wird die Nebenmuskulatur besser trainiert. Diese stellt schließlich einen wichtigen Faktor für Kraftsportler dar. Da die Übung mit Zughilfen, durch das Öffnen der Hände, jederzeit abgebrochen werden kann, sind die Zughilfen beim Gedanken an die Sicherheit und Gesundheit wesentlich empfehlenswerter.

Klimmzüge
Bei Klimmzügen, engl. Pull-Ups, bin ich der Meinung, dass keine Zughilfen oder Zughaken benötigt werden. Klimmzüge gehören zu den Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, weshalb ich denke, dass diese Übung auch komplett ohne Hilfe absolviert werden sollte. Zudem sind Klimmzüge sind recht gute Methode um die Finderkraft und gesamte Grundmuskulatur zu stärken. Dennoch habe ich den Einsatz der beiden Hilfsmittel auch bei Klimmzügen getestet.

Die Anwendung von den Zughilfen ist bei Klimmzügen recht schwer, da sich die Stange über dem Kopf befindet. Ist die Klimmzugstange zu hoch, ist es quasi unmöglich die Zughilfen anzulegen. Für mich war es in diesem Fall möglich die Bänder um die Klimmzugstange zu wickeln. Auch hier wieder das Problem, dass die zweite Hand ohne weitere Hilfe angebracht werden muss. Doch wie gesagt, denke ich dass es mit etwas Übung besser funktioniert.
Bei der Ausführung haben die Zughilfen dann allerdings doch eher gestört. Der Halt war wesentlich schlechter, als ohne Bänder.

Die Zughaken waren hier wesentlich angenehmer und leichter in der Anwendung. Daher werden sie wohl auch häufig als Klimmzughaken bezeichnet. Wie beim Kreuzheben werden die Zughaken einfach um die Handgelenke befestigt. Es ist nun möglich das komplette Gewicht in die Haken zu hängen. Vorausgesetzt natürlich man wiegt nicht mehr als die Zughaken tragen können. In diesem Fall wären das 400 Kilogramm, welche ich definitiv nicht wiege. Die Zughaken waren bei den Klimmzügen eine Hilfe, welche ich jedoch für unnötig halte.

Bei der Ausführung von Klimmzügen mit Hilfen, empfehle ich definitiv die Zughaken. Zughilfen als Bänder bieten hier keine große Hilfe. Im Punkt Sicherheit ist die Gefahr der Zughaken auch nicht so enorm groß, da allgemein nicht so viel Verletzungsgefahr besteht, wie bei beim Kreuzheben. Im schlimmsten Fall hängst du in den Zughaken an der Klimmzugstange und kannst nicht ganz so leicht loslassen.

Kurzhantelrudern
Ähnlich wie beim Kreuzheben, kann hier auf Grund der Unterarm- und Fingermuskulatur, an die Grenzen gestoßen werden. Von der Rückenmuskulatur her ist noch Kraft da, jedoch rutschen die Hanteln aus der Hand.
 
Hierbei hat das Anlegen der Zughilfen schon wesentlich besser funktioniert. Das beruht jedoch auch darauf, dass nur eine Zughilfe angebracht werden muss. Zudem kann das Band durch drehen der Kurzhantelstange etwas besser gefestigt werden. Die Zughilfe hat hier ihre Arbeit geleistet und den Unterarm, sowie die Finger entlastet. Die Hantel ist nicht aus den Fingern gerutscht. Genau wie beim Kreuzheben besteht hier der Vorteil, dass die Hantel jederzeit durch das Öffnen der Hand freigegen werden kann. Somit ist jederzeit ein Abbruch der Übung möglich.

Durch den kleinen Abstand zwischen den Scheiben an der Kurzhantel kann das Anwenden der Zughaken etwas umständlicher werden. Wenn der Platz ausreicht wird die Hand am besten einfach von unten an die Hantelstange geführt. Von oben eingreifen wird sich als schwer erweisen.
Genau wie beim Kreuzheben wird die Nebenmuskulatur auch hier sehr stark entlastet. Das Gewicht kann komplett mit der Zughilfe gezogen werden. Im Punkt Abbruch der Übung besteht auch hier dasselbe Problem, da die Hantel nicht freigegeben werden kann.

Im Ganzen rate ich, falls notwendig, bei der Übung Kurzhantelrudern zu der Verwendung von Zughilfen. Durch die Bänder ist die Entlastung nicht ganz so extrem und die Nebenmuskulatur wird weiterhin, wenigstens zum Teil, gefordert. Nach meiner Erfahrung ist dies auch eine gute Übung um sich an die Zughilfen zu gewöhnen. Dies beruht darauf, dass nur eine Zughilfe zugleich verwendet wird, wenn das Kurzhantelrudern einarmig ausgeführt wird. Zudem ist das Gewicht, im Gegensatz zum Kreuzheben insgesamt niedriger.

Fazit des Tests

Zum Abschluss möchte ich meine Meinungen und Erfahrungen des Tests zusammenfassen um dir bei der Entscheidung zwischen Zughaken und Zughilfen als Bändern zu helfen.

Ob Zughilfe oder Zughaken beruht unter anderem auf dem Anwendungsfall. So würde ich bei Klimmzügen von Zughilfen abraten. Beim Kreuzheben und Kurzhantelrudern hingegen würde ich eher zu Zughilfen raten. Abgesehen davon, dass ich dir in fast jedem Fall dazu raten würde Klimmzüge ohne Hilfsmittel auszuüben. Wie schon gesagt denke ich, dass Klimmzüge eine wichtige Übung zur Stärkung der Grundmuskulatur sind. Beim Kreuzheben ist die Anwendung von Zughilfen meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung, da dort mit viel Zusatzgewicht gearbeitet wird.

Allgemein empfehle ich dir eher zu den Zughilfen zu greifen. Auch wenn die Anwendung der Bänder auf Anhieb etwas schwerer gestaltet, wird es sich auszahlen. Die Zughilfen zeigen nach meinen Test eine wirkliche Hilfe. Zughaken hingegen mehr eine komplette Entlastung. Durch die Verwendung von Zughilfen wirst du also trotzdem noch die Nebenmuskulatur stärken.

Hinsichtlich der Verletzungsgefahr stelle ich die Zughilfen nach den Ergebnissen meiner Tests ebenfalls in den Vordergrund. Durch die lockere Befestigung ist ein Abbruch der Übungen jederzeit möglich. Die Zughaken bieten diesen Vorteil nicht.

Auch preislich sind die Zughilfen sicherlich besser zu bewerten. Sie kosten in der Regel gerade mal die Hälfte der Zughaken und sollten mit teilweise sogar unter 10€ für jeden finanzierbar sein.

Wo bekomme kann ich Zughilfen oder Zughaken kaufen?

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Online-Shop C.P.Sports für die Bereitstellung der Produkte bedanken. Die Zughilfen und Zughaken können online erworben werden*.

Zu den Produkten selbst

Die Produkte von C.P.Sports sind von der Eigenmarke. Beide Produkte sind von guter Qualität. Die Zughaken sind für meinen Geschmack etwas starr, was sie jedoch recht robust und stabil macht. Ein Faktor, welcher für den Einsatz im Training ganz weit oben steht.
Das eingearbeitet Metall zieht sich bis in die Handfläche, wodurch der Haken nicht um das Handgelenkband gelegt werden kann. Bei anderen Zughaken habe ich diese Funktion schon gesehen, welche ich als praktisch empfunden habe. Diese Zughaken waren jedoch bei weitem nicht so stabil. Wenn du dir gerne Zughilfen zulegen möchtest, kannst du ohne Bedenken zu Bändern oder Zughaken von C.P.Sports greifen.
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Tags: Zughilfen, Zughaken, Hilfsmittel, Vergleich, Produkttest Der Artikel wurde von geschrieben und am veröffentlicht.
Geschrieben von Lucas B
Lucas ist einer der Betreiber und Entwickler von buffcoach. Obwohl er im Bereich der IT tätig ist, nehmen Sport und Ernährung einen sehr großen Anteil seines Lebens ein. Er trainiert im Bereich des Kraftsports nach Grundlagen von Crosstraining. Sein Ziel ist es stark und fit zu sein. Eine gesunde Ernährung ist damit eng verbunden. Sein Wissen teilt er auf buffcoach.net im Magazin und Forum.
Kommentare, Meinungen & Ergänzungen
Gast (Marc)
01.03.2019 00:05
Profiltyp: Gast
Sry, aber dass man Kraft bei Zuhilfen beim Kreuzheben benötigt ist schon etwas weit hergeholt. Man kann locker 150kg mit einem Finger halten und die Kraft die dazu nowendig ist wird durch die Hantel fast vollständig selbst aufgebracht in dem sie sich in die Hand presst.. Wer diese Kraft nicht mehr aufbringt wird sich auch ohne Hantel nicht mehr aufrichten können.
01.03.2019 12:12
Forenbeiträge: 1000
Kommentare: 226
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Dabei seit: 01.01.2012
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Profiltyp: Mitglied
Hi Marc,

danke für dein Feedback. Betreibst du selber Kraftsport und auch Kreuzheben im hohen Gewichtsbereich? Nach deinen Aussagen klingt das für mich nicht so.

Weit hergeholt ist das nicht. Der Rücken schafft deutlich mehr als die Finger- bzw. Handkraft. Aus dem Grund sind Zughilfen definitiv sinnvoll. Es spricht ja auch keiner von 150 kg, sondern eher in der Region 200 kg+. Ohne Zughilfen kann hier viel Potential verschenkt werden. Klar - Es kommt auf dein Trainingsziel an.

Beste Grüße,
Lucas
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